„Wie werden Dinge lebendig?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich der Komponist, Elektronikproduzent und klassisch ausgebildete Pianist Johannes Motschmann schon seit längerem.
Johannes Motschmann studierte Komposition bei Wolfgang Rihm, Jörg Herchet und Hanspeter Kyburz, außerdem Klavier, Musiktheorie und elektronische Musik. Er ist freischaffender Komponist und lebt in Berlin.
Zu den Interpreten seiner Musik gehören das Ensemble Modern, das Mozarteum Orchester Salzburg, die NDR Radiophilharmonie, das SWR Sinfonieorchester, das Scharoun Ensemble, das Ensemble Adapter, das Ensemble risonanze erranti, das Deutsche Kammerorchester Berlin, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und die klassische Band Spark. Motschmanns Musik wird auf Pop- und Klassikfestivals gleichermaßen aufgeführt – von den Klangspuren Schwaz bis zum Beethovenfest in Bonn, von La Folle Journée bis zum Reeperbahn Festival und der Yellow Lounge im Berghain. Johannes Motschmann erhielt Kompositionsaufträge von renommierten Festivals wie dem Davos Festival, dem Heidelberger Frühling, dem AlpenKLASSIK Festival und der Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main.
Als Stipendiat im Experimentalstudio des SWR in Freiburg forschte er über künstliche Intelligenz und Komposition. Dieser einzigartige kompositorische Ansatz in der elektronischen Musik hat Motschmann zu mehreren bahnbrechenden Alben und einer Reihe von gefeierten Auftritten in der ganzen Welt geführt, zuletzt zusammen mit Boris Bolles und David Panzl als Johannes Motschmann Trio. Mit Préludes Tableaux veröffentlichte er 2024 sein erstes Soloklavier-Album.